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. Übersicht 2012
 
 
Beerfelder Dorffest 2012
8. Lange Nacht in Beerfelde
Ein Hauch Südamerika in Beerfelde
Tanz in den Mai
Ein schöner nützlicher Brauch
Weihnachtsbaumverbrennung 2012
Vorankündigung der Beerfelder Feste 2012
   
 

 

. Beerfelder Dorffest 2012

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. 8. Lange Nacht in Beerfelde

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Viele Bürger nutzten am 11. Mai die Möglichkeit, um im Rahmen der „8. Langen Nacht der Museen“ die geöffneten kulturellen Einrichtungen in 13 Orten unserer Region zu besichtigen. Allein 128 Besucher konnten durch Dr. Friedel Schneider und Frau Hannelore in der ethnologischen Sammlung der Familie im Ausbau Beerfelde begrüßt werden.

Für manche war es der erste Besuch, für andere war es lohnenswert mit Freunden und Bekannten diese Ausstellung noch einmal gemeinsam zu genießen. Die Gäste kamen u.a. aus Fürstenwalde, Berlin, Storkow, Hangelsberg, Frankfurt (Oder), Rathenow oder aus den umliegenden Orten. Familie Hollatz aus Woltersdorf besuchte das erste Mal die Ausstellung und war beeindruckt von der Vielzahl der Exponate und der Herzlichkeit der Gastgeber. Ebenso begeistert verließen alle anderen Besucher diese Ausstellung.

Sie waren beeindruckt von der Vielfältigkeit der gesamten Sammlung: - von Brauchtum - über Friedrich den Großen - bis hin nach Afrika. Die beeindruckende Fülle der Exponate von Kuriositäten und tatsächlichen Raritäten zog die Besucher in ihren Bann. Die Gäste genossen auch die Atmosphäre auf dem gepflegten Freigelände, nahmen dort einen Imbiss zu sich oder wandelten vorbei an Roller, Fahrrad, Motorrad zu den Landmaschinen und nutzten die Möglichkeit zu einer kleinen Tour mit dem Traktor. Von „Überwältigend!“ bis „Wahnsinnig!“ waren die Dankesworte an die Gastgeber beim Abschied verbunden mit dem Wunsch, diese Einrichtung noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Familie Schneider hatte sich gründlich auf diesen Tag vorbereitet. Freunde, Enkeltochter mit Freundinnen aus dem Gymnasium nahmen die Gäste in Empfang und boten einen kleinen Imbiss an. Dr. Friedel Schneider und Ehefrau Hannelore führten unermüdlich die Gäste durch die Ausstellungsräume und beantworteten viele Fragen der Zuhörer. Extra für diesen Tag hatte der befreundete Konzertflötist Hans-Jürgen Pincus (aus dem norddeutschen Wedel) Flötenmusik auf einer CD eingespielt, wie sie am Hofe Friedrich des Großen in Sanssouci zur Zeit des Königs gespielt wurde. Diese Flötenklänge untermalten die Ausführungen der Gastgeber im Ausstellungsraum.
 
Prima war die Idee, in der Ausstellung des Schuhmacherhandwerks einen ehemaligen Gesellen über die Arbeit in der Schusterei Klaus (Lindenstraße) erzählen zu lassen. Für die Besucher war es interessant, in Wort und Bild von dem Zeitzeugen Egon Knobel (Rauen) über die Lehr- und Gesellenzeit informiert zu werden und mehr über die Arbeitsweise in der Schuhmacherwerkstatt zu erfahren.

Familie Schneider bedankt sich für das große Interesse und die positive Resonanz der Besucher sowie für die Unterstützung und Hilfe der Freunde bei der Umsetzung dieses erlebnisreichen Tages.

Klaus – Dieter Pooch
(Text und Fotos)
 

 

. Ein Hauch Südamerika in Beerfelde

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Chile, Argentinien, Brasilien sind einige der Länder in Südamerika, die zu den natürlichen Brutgebieten der Schwarzhalsschwäne gehören. Seit Ende Februar bereichert ein Paar dieser schönen Entenvögel auch unseren Ort. Sie werden gegenwärtig auf dem kleinen Dorfteich gegenüber dem „Sonnenhof“ angesiedelt.



Für die Einwohner immer ein Anlass, auf dem Spaziergang zu verharren und den anmutigen Tieren zuzusehen, wie sie ihre Runden auf dem Teich ziehen. Unsere Schwarzhalsschwäne werden in der Eingewöhnungsphase liebevoll von Familie Strauss betreut und erfreuen sicherlich die Gemüter der Beerfelder. Das war auch das Anliegen des Ortsbeirates. Deshalb wurde ein
kleiner Teil des Preisgeldes aus dem Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für die Anschaffung dieser Tiere bereitgestellt und somit ein weiterer Beitrag zur Gestaltung der Atmosphäre in unserem Ort geschaffen. Natürlich sind die Schwäne kein Import aus Südamerika, aber sie bringen einen Hauch aus ihrem Ursprungsland mit in unseren Ort. Herr Wittig und Herr Puhlmann haben das Pärchen aus Treppendorf in Thüringen (zwischen Weimar und Rudolstadt) geholt und hoffen, damit einen neuen Anziehungspunkt für die Erwachsenen und Kinder geschaffen zu haben. Sicherlich werden die Bewohner unseres Dorfes viel Freude an den Tieren haben.

Unsere Einwohner haben sich in der zurückliegenden Zeit dem Aufruf „Unser Dorf soll blühen“ aktiv beteiligt. Es wurden auf den Grünstreifen und Angerflächen nicht nur Frühblüher gesteckt, sonder auch die Hauseingänge mit Blumenkübeln bzw. –schalen verschönert. Die Flächen und Straßen bieten allen Besuchern einen sauberen und gepflegten Eindruck Dafür gebührt allen Einwohnern Dank verbunden mit dem Wunsch, auch weiterhin aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Als Sieger des Kreiswettbewerbs haben wir die notwendige Antragstellung für den Landeswettbewerb 2012 „Unser Dorf hat Zukunft“ eingereicht. Die Bewertungsgruppe der Landesregierung Brandenburg wird im August die 16 teilnehmenden Orte bereisen und bewerten. Beerfelde wird am 20. August in Augenschein genommen und wir hoffen, dass wir uns gut präsentieren können.


Klaus – Dieter Pooch

(Text und Foto)

 

 

. Tanz in den Mai am 30. April 2012

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. Ein schöner und nützlicher Brauch

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Das neue Jahr war gerade mal wenige Tage alt, und die meisten der Weihnachtsbäume von 2011 standen noch in voller Pracht in den Beerfelder Wohnstuben, als hier schon zu lesen war, wann im nächsten Jahr die Weihnachtsbaumverbrennung stattfinden soll. Diesen Termin sollte man sich schon mal vormerken; denn egal, wie dann das Wetter sein wird, es wird bestimmt, wie alle Jahre zuvor und wie auch in diesem Jahr, wieder ein fröhliches und geselliges Treffen der Beerfelder Bevölkerung am Barschpfuhl.

Einen Nadelbaum zur Weihnachtszeit  als Weihnachtsbaum oder je nach Region auch als Christ- oder Tannenbaum in Kirchen, Wohnungen und in Ortschaften aufzustellen und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engeln oder anderen Figuren zu schmücken, ist urdeutsches Brauchtum, allerdings ohne historisch nachweisbaren Anfang. Es ist jedoch bekannt, dass dieser Weihnachtsbrauch sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt verbreitete. Wer aber hatte die geniale Idee, dass man die Bäume, nachdem sie in der dunklen Jahreszeit unsere Wohnungen geschmückt, unser Gemüt erwärmt und die Herzen erhellt hatten, nicht achtlos der Müllentsorgung überantwortet oder wie in Schweden an einem ganz bestimmten Tag nach Weihnachten einfach aus dem Fenster wirft, sondern sie an einer zentralen Stelle im Ort feierlich verbrennt? Was ist wohl die Faszination dieses eigentlich traurigen Anlasses, dass man mit der noch frischen Erinnerung an die diesjährige Baumverbrennung, schon auf die nächste freuen kann?

 

Unbeeindruckt von solcherlei Fragen und auch nicht von der an diesem Tag gewiss interessanten Sportschau zurückgehalten zogen am zweiten Sonnabend des neuen Jahres die Beerfelder mit Kind und Kegel und einem Weihnachtsbaum im Schlepptau zu Barschpfuhl. Es sollen etwa 150 Leute gewesen sein. Das hatte ein gewissenhafter Mitbürger nachgezählt.

 

Bei der früh einsetzenden Dämmerung hatte sich auf dem Festplatz vor dem Freizeitzentrum also nahezu ein Viertel der Einwohner versammelt. Sie standen in Gruppen zusammen und tauschten die neuesten Geschichten aus oder nutzten diese Gelegenheit, um Nachbarn und Freunden ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Die Kameraden der ortsansässigen freiwilligen Feuerwehr hatten da nicht nur bereits einen Scheiterhaufen aufgebaut, sondern auch Vorkehrungen für das leibliche Wohl getroffen. Da gab es für diejenigen, bei denen sich nach Mittagessen und Kaffeetrinken schon wieder erster Hunger eingestellt hatte, herrliche knusprige Rostbratwürste, bei deren Duft auch mancher schwach wurde, der bis dahin gar keinen Hunger verspürt hatte. Na, und für ein Bier oder für einen Becher Glühwein – mit oder ohne Schuss – braucht man keine Signale, dafür findet sich zwischen Leber und Milz immer ein freies Plätzchen.

 

Im Westen, in Richtung Hangelsberg, hatte sich die Sonne gerade verabschiedet. Ihr letztes Licht hatte den Horizont in einem schmalen Streifen orange gefärbt. Am dunkler werdenden Himmel leuchteten schon einige helle Sterne, darunter sicher auch die Venus, der Abendstern. Vielleicht waren es aber nur Flugzeuge im Landeanflug auf Schönefeld oder Tegel. Doch ich wette, die meisten hatten jetzt nur noch einen Blick für die Flammen, die durch das trockene Nadelholz kräftig aufloderten, nachdem die Kameraden der FFW Beerfelde es auf den gerade entzündeten Haufen geworfen hatten. Der Wind kam aus nordwestlicher Richtung und blies die Funken über den Barschpfuhl. Also versammelte man sich im Halbkreis auf der gegenüberliegenden, dem Wind zugewandten, Seite des Feuers. Mancher Kamerad der FFW wird beim Blick in die Flammen froh gewesen sein, dass sie nicht von einem brennenden Haus, einer Scheune oder einem Waldstück herrührten, und vielleicht hat auch der Eine oder Andere beim Anblick der in den Flammen verzehrenden Bäume an das viele Geld gedacht, was ein solcher Baum mittlerweile kostet und nun endgültig in Rauch aufgeht, vielleicht aber auch mit Wehmut an die zurückliegenden und nun leider endgültig zu Ende gegangenen Feiertage.         

Aber, wie gesagt, der Termin für das nächste Weihnachtsbaumverbrennen steht schon fest. Wir können uns darauf ein ganzes Jahr freuen; es sei denn, diese Veranstaltung muss ausfallen, weil die Bäume dann so teuer geworden sind und man sich einen geschmückten Nadelbaum zu Weihnachten nicht mehr leisten kann.
 
Hans-Joachim Aschenbrenner

Fotos: K.-D. Pooch

 

 

. Weihnachtsbaumverbrennung 2012

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. Vorankündigung der Beerfelder Feste 2012

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